DAV Mainz Mitteilungsheft 02/18 Vorwort Jugend

„Statt mich zu beklagen, dass die Rose Dornen hat, freue ich mich darüber, dass die Dornen Rosen tragen, dass auf der Hecke Blumen wachsen.“

Joseph Joubert (1754 - 1824)

So ein Verein ist schon eine komplizierte Sache. Da gibt es Ecken und Kanten, die sich verändern und manchmal auch Bewegung oder Ärger verursachen können. In den letz- ten Monaten war viel los, die Jugend und der Verein haben gewählt. In der JDAV Mainz freue ich mich sehr darüber, dass wir mit Leo- nard, Kai, Felix und Eva das Glück haben, vier neu gewählte stellvertretende Jugendrefe- rent*innen begrüßen zu können. Mit einem großen Team gehen wir die nächsten zwei Jahre an und hoffen, dass wir einiges für die JDAV bewegen können.

Dass Menschen neue Wege gehen, ist normal und so ist die Jugendarbeit ein ewiger Wan- del. Uns haben einige Jugendleiter*innen im letzten halben Jahr verlassen. Allen, die ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Jugendarbeit in Mainz beendet haben, nochmal einen großen Dank für ihr Engagement. Der gilt auch denen, die aktiv die Jugendarbeit gestalten. Im Alltag geht allzu oft unter, dass sich unsere Jugend- leiter*innen jede Woche ins AV-Haus bewe- gen, um den Klettersport an die nächste Ge- neration weiterzugeben.

Stellvertretend für die JDAV möchte ich mei- nen besonderen Dank an unseren langjähri- gen Jugendleiter Sören Wiegand richten. Sören hat die letzten zwei Jahre mit mir und Eva die Jugend in dieser Sektion geleitet und sich mit viel Herzblut für die Zukunft des Ver-

eins eingesetzt. Wenn ich nur kurz überlege, fallen mir schon unglaublich viele Dinge ein, die er für die JDAV Mainz in seiner Zeit bei uns gemacht hat. Unter anderem hat er den Klet- termarathon mitorganisiert oder den Ju- gendraum auf Vordermann gebracht. Und hier ist „auf Vordermann” eine wahre Unter- treibung, da er in manchem Jahr fast in die- sem Raum wohnte. Ich wünsche ihm viel Er- folg in der Zukunft und dass er uns auch mal besuchen kommt.

Auch wenn man immer wieder neue Berg- sportler*innen begrüßt und das ein oder an- dere Mal nachts nicht gut schlafen kann, ist so ein Verein schon ein wundervolles Kunst- werk, das jedes Jahr immer wieder neu er- blüht. Die Blüten sind beeindruckend und schön. Da ist der Ärger über die ein oder an- dere Dorne im Ganzen doch nicht mehr so schlimm. Ich wünsche euch allen viel Spaß und Freude im kommenden Jahr. Genießt den Herbst in der Sektion oder auf dem ein oder anderen Berg.

Raoul Taschinski