Kommunikation statt Konfrontation

Ich glaube an das Gute im Menschen. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder der sich ehrenamtlich betätigt das Interesse hat, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben. Leider fühlt sich die Realität eher so an, als hätte jeder das Interesse dem andern möglichst viele Steine in den Weg zu legen. Das liegt vor allem an einer Sache – mangelndem Vertrauen. Unsere Gesellschaft ist so von Argwohn durchsetzt, dass man ohne eine Rechtfertigung selten etwas erreichen kann.

Ich habe Angst. Ich habe Angst davor, dass wir am Ende Menschen immer mehr abschrecken aktiv zu werden, weil das erste was sie bekommen ein „Nein“ ist. Wir brauchen mehr aktive Menschen und vor allem mehr junge Menschen, die sich in unserer Gesellschaft beteiligen. Die „das ist mir doch egal“ Mentalität hilft nicht. Und die „man kann doch eh nichts ändern“ Mentalität ist ein Armutszeugnis für unsere Demokratie. Ich habe nicht die Lösung. Aber eventuell ein Medikament: Gebt den Menschen ein offenes Ohr und vielleicht auch das Vertrauen, dass sie etwas bewegen können. Ja, Experimente bedeuten Risiko, aber wenn nicht in unserem Land in welchem Land sonst, könnten wir diese Risiken eingehen. Ohne dieses Risiko ist die Perspektive ehr Stagnation als Motivation.

Last uns anfangen….